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Kunden können Anlagen unterschiedlicher Anbieter bald direkt vergleichen
09.03.2010 – Sparkassen, öffentliche Banken und genossenschaftliche Institute standardisieren sogenannte „Beipackzettel“.
Für die große Mehrheit der Kunden der deutschen Kreditwirtschaft werden vereinheitlichte Produktinformationen es künftig erleichtern, Anlageprodukte verschiedener Anbieter miteinander zu vergleichen. Dies bekräftigten der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV), der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) sowie der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB)anlässlich der Vorstellung eines gemeinsamen Standards für Produktinformationen in Berlin.
Die Kreditwirtschaft müsse ihre Produkte besser erklären und transparenter machen, sagte DSGV-Präsident Heinrich Haasis laut Pressemitteilung seines Verbandes. Vergleichbare Produktinformationen auf Basis eines gemeinsamen Standards seien ein wichtiger Schritt in diese Richtung.
Der gemeinsame Standard von DSGV, BVR und VÖB nimmt die Initiative der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz auf und bezieht bereits Aspekte einer derzeit auf EU-Ebene diskutierten Vorgabe für Anlageinformationen mit ein.
Die sogenannten „Beipackzettel“ würden von den angeschlossenen rund 1.700 Kreditinstituten und deren Verbundunternehmen auf alle Anlageprodukte übertragen und schrittweise in den Markt eingeführt. Insgesamt deckten die den Standard übernehmenden Verbundgruppen und Einzelinstitute mehr als 80 Prozent des deutschen Privatkundenmarktes ab.
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Pressemitteilung des DSGV